Freitag, 29. Februar 2008

Die Medien, unsere Freunde und Helfer

Heute als ich Radio gehört habe kam zur Sprache, dass eine neue Initiative zum Schutz der Umwelt lanciert wird. Gestern im Fernseher sah ich ein Sendung über die Weiterentwicklung von nichtfossiler Energiegewinnung. Im Verlauf der letzten Woche erhielt ich zudem das Mitgliedermagazin von Greenpeace, in dem in einer Vielzahl von Artikeln über den Umweltschutz und die Folgen der menschlichen Leichtsinnigkeit geschrieben wurde.

Man könnte meinen die Welt befindet sich im Wandel. Jeden Tag hört man an verschiedenen Orten von Umweltschutz und wie man etwas ändern kann. Ich sehe jedoch, dass unsere Generation sich diesem Problem nicht gewachsen sieht und sich deshalb immer noch vom Problem abwendet, anstatt wirklich etwas zu tun.

In der Moral unserer Gesellschaft ist nachhaltige Entwicklung zu wenig verankert. Die Menschen sehen sich vielfach ausserstande etwas für die Umwelt zu tun, da sie schon den ganzen Tag arbeiten und für ihre Bedürfnisse nur wenig Zeit haben.
Schauen wir mal ein wenig genauer auf die Bedürfnisse der Menschen. Der Mensch verhält sich oft als gäbe es überhaupt keine Befriedigung seiner Bedürfnisse. Sobald er einen Standard erreicht hat folgt nach kurzer Zeit bereits das Ziel, noch ein höheres Level zu erreichen. Es scheint mir so als wäre der Mensch ein Nimmersatt, der anstatt auf die edlen Werte wie Nächstenliebe und Naturverbundenheit zu achten, zuviel in den Fernseher schaut.

Die Welt die uns in den Medien vorgelebt wird ist geprägt vom Massenkonsum, Gwalt und viel Geld. Es heisst die Medien sind ein Spiegel der Gesellschaft. Ich denke die Gesellschaft wird immer mehr zum Spiegel der Medien. Wenn nicht bald ein Umdenken in den Köpfen der Menschen und in der Gestaltung der Medien stattfindet, wird es schon in naher Zukunft zu spät sein viele Menschen vor ihrem Untergang zu retten. Zum Glück gibt es eine Tendenz zur Besserung, darüber bin ich sehr froh.

Ich habe den Artikel "Weshalb es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen" von George Marshall (erhalten im Seminar vom 25 Februar).
Der Autor erklärt eindrücklich, dass viele Menschen (83% der Deutschen, sogar 70% der Amerikaner) den Klimawandel als ein Problem, welche uns persönlich betrifft, ansehen. Obwohl die Betroffenheit und die Sensibilisierung gross sind, machen trotzdem die meisten Menschen weiter wie bisher. Der Autor erzählt dann von einem Soziologen, der versucht hat zu erklären, warum wir, trotz dem vielen Wissen über den Klimawandel, die Konsequenzen völlig ausblenden. Hier einige Erklärungen:
  • Menschen verdrängen Probleme, wenn sie so gross sind, dass sie keinen Mechanismus kennen, um damit umzugehen.
  • Es ist einfacher, die globale Erwärmung irgendwelchen unveränderbaren Dingen (Naturkräften) zuzuschreiben, als zu akzeptieren, dass man selber mitverantwortlich ist.
  • Passiver Zuschauereffekt: Wir glauben, es läge nicht in unserer Verantwortung, etwas gegen den Klimawandel zu machen.

Man könnte jetzt noch nach vielen Gründen suchen, warum wir verdrängen. Mir drängt sich aber die Frage auf, ob es überhaupt sinnvoll ist, darüber nachzudenken, warum wir nicht nach Lösungen gegen den Klimawandel suchen. Ist das nicht verschwendete Energie? Statt nach Erklärungen (oder Entschuldigungen) für unsere Unfähigkeit zu handeln, sollten wir doch wirklich besser nach Lösungen suchen. Ich habe diese Lösungen leider auch nicht, aber ich weiss, dass es hilft, wenn ich meinen Alltag so anpasse, dass ich sparsam mit den natürlichen Ressourcen umgehe.

Und noch ein persönlicher Tipp: Lest lieber Artikel darüber, was ihr gegen den Klimawandel machen könnt, als Artikel darüber, die erklären, warum ihr nichts macht.

Dienstag, 26. Februar 2008

nachhaltiges Fastenopferprojekt

In der Zeitung habe ich einen Artikel über ein Fastenopferprojekt gelesen. Es geht dabei um Frauen in Nepal, die oft an einem Uterusvorfall leiden. Dies betrifft jede vierte Frau, da sie oft die übliche Frauengeschichte erlebt haben. Eine frühe Schwangerschaft, unhaltbare Bedingungen bei der Geburt und die Scham sich jemandem anzuvertrauen. Es herrscht in dieser Region eine grosse Nahrungsmittelknappheit und vor allem die Frauen sind davon betroffen. Sie sind in der Gesellschaft nämlich stark benachteiligt.
Das Projekt hilft zum Beispiel den Frauen in Selbsthilfegruppen, ihre Ernährung zu verbessern und staatliche Dienstleistungen zu fordern. Ebenso wird ein Austausch über Tabuthemen und somit eine Sensibilisierung in vielen Themen erreicht. Die Frauen lernen gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung anzukämpfen.

Dieses Projek liefert keine Nothilfe, sondern versucht die Situation der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Es wird ganz klar von der Sozialen Seite versucht, die Dinge zu ändern. Es kann aber auch positive Folgen für die Ökonomie haben, wenn zum Beispiel die Frauen zufriedener und bei guter Gesundheit sind. Ich kann mir vorstellen, dass das einen Einfluss auf das Arbeitsverhalten haben könnte. Das Bewusstsein für die Umwelt und somit für die Ökologie kann ebenfalls in diesen Gruppen besprochen werden. Somit werden die Frauen auf viele Themen sensibilisiert.

Im Artikel wird ganz klar die Nachhaltigkeit dieses Projektes beschrieben. So habe die Erfahrung gezeigt, dass ein Projekt nur dann eine nachhaltige Wirkung erziele, wenn es von einer Gemeinschaft getragen wird. Daher zielt dieses auf die Stärkung von lokalen Dorfstrukturen und anderen Gruppierungen ab.

Freitag, 22. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

Da meine Eltern in den Ferien waren, hatte ich während des Diplompraktikums ihr Auto. Schon länger ist die Diskussion im Gange, um ein neues Auto zu kaufen. Ich merkte während dem Praktikum, dass es saumässig teuer ist, mit unserem Auto herum zu fahren. Im Durchschnitt verbraucht dieses Auto 9.7 Liter, was absolut zu viel ist. Meine Eltern haben das Auto vor 8 Jahren gekauft, und damals war die Klimaerwärmung noch ein kleines Thema. Ich und meine Eltern sind also auf der Suche nach einem neuen, umweltfreundlichen Auto. So bin ich im Internet auf die Seite www.autoumweltliste.ch gestossen. Dort werden umweltfreundliche Autos in einem Ranking dargestellt. So durchforschte ich heute morgen diese Seite und war doch ein bisschen zufriedener, da jetzt die Auswahl von umweltfreundlicheren Autos immer grösser wird. So hat z.B. Ford eine neues Modell, das im Durchschnitt noch 4,3 Liter verbraucht.

Wir haben gestern im Modul Ethik über die Politik in Sachen umweltfreundliche Autos diskutiert. Ich bin der Meinung, dass der Bund umweltfreundliche Autos unterstützen sollte. Dies könnte mit einer mehrjährigen Befreiung der Srassensteuer usw. bewerkstelligt werden. Der Anreiz muss aber hoch sein, somit auch die finanzielle Unterstützung vom Bund, damit ein umweltfreundliches Auto günstiger als ein anderes Auto ist. Meiner Meinung nach hätte das nachhaltige Folgen:

  1. Es würden mehr umweltfreundliche Autos gekauft.
  2. Die Automobilindustrie würde bemerken, dass viel mehr Kunden ein umweltfreundliches Auto bevorzugen => Sie würden mehr Geld und Zeit in die Entwicklung dieser Technologien stecken
  3. Dadurch würde das Angebot breiter (Verschiedene Modelle, breite Produktepalette)
  4. Somit würden noch mehr Personen umweltfreundliche Autos kaufen, da die Auswahl grösser ist.

Ich denke dass natürlich gleichzeitig eine Verteuerung der Bolliden gemacht werden sollte. Überdimensionierte Motoren und Fahrzeuge sollten mehr bezahlen. Wie aber oben bereits geschrieben, bin ich der Meinung, dass vor allem mit Anreizen gearbeitet werden sollte. Dies hätte eine schnellere Wirkung.

Für den Staat wäre die momentane Investition riesig. Im Vergleich zu den Kosten, die eine Klimakatastrophe verursacht, ist dies jedoch nichts!

Nachhaltige Entwicklung im Alltag

In jedem Menschen steckt ein wenig nachhaltige Entwicklung und aus allem Kleinen ergibt sich das Grosse. So ist es für uns alle möglich unsere Zukunft so zu verändern, dass unsere Kinder und deren Kindeskinder in einer Welt aufwachsen können, die genau so schön ist wie die unsrige. Ich hoffe sogar noch ein wenig schöner.

Nachhaltige Entwicklung begegnet uns überall in unserem Alltag und besonders in der Schule. Wir Lehrer haben eine grosse Verantwortung übernommen den kommenden Generationen einen umweltbewussten Umgang mit unserer Erde zu lehren. Umso mehr Menschen sich ihrer Taten bewusst sind, desto mehr Hoffnung entsteht, dass die Lebewesen auf unserem Planeten noch eine lange Zeit so vielfältig existieren können.

Wir begegnen nachhaltiger Entwicklung auf all unseren Wegen, das Problem hierbei ist, dass wir zu wenig handelnd darauf reagieren. Wir Menschen schreiben grosse Gedichte und träumen grosse Gedanken doch an Handlungen fehlt es. Bei vielen lautet die Devise: wo kein Profit zu holen ist, da muss man auch nichts verändern. Diese Einstellung führt zu einer totalen Zerstörung aller Grundlagen unseres Seins. Was zum Aussterben sämtlicher Flora und Fauna führen wird.

Irgendwann hat alles ein Ende, aber wann dieses Ende kommt, ist von uns allen abhängig. Viele haben das Gefühl, dass etwas zu verändern sehr schwierig ist. Überlegt man sich dann aber genau, was es zu verändern gilt, ist schnell einiges getan. Die Devise lautet also: egal wo es etwas kleines zu verändern gibt, dass unsere Umwelt schützt, tu es!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meiner Umwelt

Ehrlich gesagt, weiss ich noch nicht so richtig, was mit nachhaltiger Entwicklung alles gemeint ist. Darum erscheint meine Antwort vielleicht ein bisschen einseitig, ich werde sie aber trotzdem aufschreiben und hoffen, nach dem nächsten Seminar schlauer zu sein.
Viele Dinge, die zur nachhaltigen Entwicklung gehören, lassen sich einfach in den Alltag integrieren. Als Beispiel möchte ich die Abfalltrennung nennen: Petflaschen, Glas, Altpapier, Karton, Batterien und Alu werden bei uns getrennt. In anderen Familien habe ich auch schon Kompost gesehen. Das haben wir nicht, werde ich aber wahrscheinlich haben, sobald ich ausziehe. Die Wohnung beleuchten wir mit Sparglühbirnen. In meinem Alltag achte ich auch auf den Wasserverbrauch. Beispielsweise stelle ich den Wasserhahn immer ab, während dem ich am Zähneputzen bin. Dies sind kleine Dinge, die einfach zu bewältigen sind und helfen, Energie zu sparen.
Ich wohne direkt neben einem Bahnhof. Ich sehe also tagtäglich, dass viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Dies gehört für mich ebenfalls zu nachhaltiger Entwicklung. Am Bahnhof kann ich aber auch das Gegenteil von nachhaltiger Entwicklung beobachten: Zigaretten - Stummel und Abfall werden auf den Boden geworfen. Der Bahnhof bringt so also gewisse Kontraste mit sich.
Nun stellt sich die Frage, welche Erkenntnis ich aus der Beantwortung der Leitfrage mitnehme. Eigentlich ist es noch dieselbe wie vorher: ich weiss noch zu wenig über nachhaltige Entwicklung, als dass ich die Frage umfänglich beantworten könnte. Ich bin mir aber sicher, dass es viele kleine Tricks geben würde, mit denen man Energie im Alltag sparen kann. Ich hoffe, dass ich noch einige erfahren werde.
Julia Steck, 05C

Montag, 18. Februar 2008

WELCOME HERE

Ich begrüsse euch recht herzlich auf diesem schönen Blog =)