Heute als ich Radio gehört habe kam zur Sprache, dass eine neue Initiative zum Schutz der Umwelt lanciert wird. Gestern im Fernseher sah ich ein Sendung über die Weiterentwicklung von nichtfossiler Energiegewinnung. Im Verlauf der letzten Woche erhielt ich zudem das Mitgliedermagazin von Greenpeace, in dem in einer Vielzahl von Artikeln über den Umweltschutz und die Folgen der menschlichen Leichtsinnigkeit geschrieben wurde.
Man könnte meinen die Welt befindet sich im Wandel. Jeden Tag hört man an verschiedenen Orten von Umweltschutz und wie man etwas ändern kann. Ich sehe jedoch, dass unsere Generation sich diesem Problem nicht gewachsen sieht und sich deshalb immer noch vom Problem abwendet, anstatt wirklich etwas zu tun.
In der Moral unserer Gesellschaft ist nachhaltige Entwicklung zu wenig verankert. Die Menschen sehen sich vielfach ausserstande etwas für die Umwelt zu tun, da sie schon den ganzen Tag arbeiten und für ihre Bedürfnisse nur wenig Zeit haben.
Schauen wir mal ein wenig genauer auf die Bedürfnisse der Menschen. Der Mensch verhält sich oft als gäbe es überhaupt keine Befriedigung seiner Bedürfnisse. Sobald er einen Standard erreicht hat folgt nach kurzer Zeit bereits das Ziel, noch ein höheres Level zu erreichen. Es scheint mir so als wäre der Mensch ein Nimmersatt, der anstatt auf die edlen Werte wie Nächstenliebe und Naturverbundenheit zu achten, zuviel in den Fernseher schaut.
Die Welt die uns in den Medien vorgelebt wird ist geprägt vom Massenkonsum, Gwalt und viel Geld. Es heisst die Medien sind ein Spiegel der Gesellschaft. Ich denke die Gesellschaft wird immer mehr zum Spiegel der Medien. Wenn nicht bald ein Umdenken in den Köpfen der Menschen und in der Gestaltung der Medien stattfindet, wird es schon in naher Zukunft zu spät sein viele Menschen vor ihrem Untergang zu retten. Zum Glück gibt es eine Tendenz zur Besserung, darüber bin ich sehr froh.
