Freitag, 22. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

Da meine Eltern in den Ferien waren, hatte ich während des Diplompraktikums ihr Auto. Schon länger ist die Diskussion im Gange, um ein neues Auto zu kaufen. Ich merkte während dem Praktikum, dass es saumässig teuer ist, mit unserem Auto herum zu fahren. Im Durchschnitt verbraucht dieses Auto 9.7 Liter, was absolut zu viel ist. Meine Eltern haben das Auto vor 8 Jahren gekauft, und damals war die Klimaerwärmung noch ein kleines Thema. Ich und meine Eltern sind also auf der Suche nach einem neuen, umweltfreundlichen Auto. So bin ich im Internet auf die Seite www.autoumweltliste.ch gestossen. Dort werden umweltfreundliche Autos in einem Ranking dargestellt. So durchforschte ich heute morgen diese Seite und war doch ein bisschen zufriedener, da jetzt die Auswahl von umweltfreundlicheren Autos immer grösser wird. So hat z.B. Ford eine neues Modell, das im Durchschnitt noch 4,3 Liter verbraucht.

Wir haben gestern im Modul Ethik über die Politik in Sachen umweltfreundliche Autos diskutiert. Ich bin der Meinung, dass der Bund umweltfreundliche Autos unterstützen sollte. Dies könnte mit einer mehrjährigen Befreiung der Srassensteuer usw. bewerkstelligt werden. Der Anreiz muss aber hoch sein, somit auch die finanzielle Unterstützung vom Bund, damit ein umweltfreundliches Auto günstiger als ein anderes Auto ist. Meiner Meinung nach hätte das nachhaltige Folgen:

  1. Es würden mehr umweltfreundliche Autos gekauft.
  2. Die Automobilindustrie würde bemerken, dass viel mehr Kunden ein umweltfreundliches Auto bevorzugen => Sie würden mehr Geld und Zeit in die Entwicklung dieser Technologien stecken
  3. Dadurch würde das Angebot breiter (Verschiedene Modelle, breite Produktepalette)
  4. Somit würden noch mehr Personen umweltfreundliche Autos kaufen, da die Auswahl grösser ist.

Ich denke dass natürlich gleichzeitig eine Verteuerung der Bolliden gemacht werden sollte. Überdimensionierte Motoren und Fahrzeuge sollten mehr bezahlen. Wie aber oben bereits geschrieben, bin ich der Meinung, dass vor allem mit Anreizen gearbeitet werden sollte. Dies hätte eine schnellere Wirkung.

Für den Staat wäre die momentane Investition riesig. Im Vergleich zu den Kosten, die eine Klimakatastrophe verursacht, ist dies jedoch nichts!

2 Kommentare:

Hurlibuab hat gesagt…

Deine Gedankengänge finde ich richtig und wichtig, nur leider denken zu wenige Menschen in der Schweiz so wie du. Heute wurde gerade Die CO2 Abgabesteuer für Autos vom Parlament abgelehnt, was eigentlich wie eine Faust auf das Auge der gestrigen Diskussion ist. Ich denke die Menschen merken erst wie schlimm unsere Situation wirklich ist, wenn halb Holland unter Wasser liegt und die Menschen nicht mehr auf die Malediven in die Ferien gehen können. Ich hoffe stark, dass die Umweltflüchtlinge dann besser behandelt werden, als diese Menschen die in der heutigen Zeit auf der Flucht sind.

batman hat gesagt…

Hoi Lukas!
Ich stimme dir in fast allem zu. Nur in einem Punkt bin ich nicht ganz gleicher Meinung. Ich bezweifle nämlich, dass es etwas nützen würde, wenn man Menschen, die ein "benzinfressendes" Fahrzeug fahren, mit höheren Abgaben bestrafen würde. Wer sich so ein Auto leisten kann, dem ist es doch egal, wenn er beispielsweise höhere Strassensteuern zahlen muss, nicht? Man muss meiner Meinung nach mehr mit Belohnung als mit Strafe arbeiten (belohnen wer ein umweltfreundliches Auto fährt, so wie du das gesagt hast). Dann kommen andere vielleicht auch auf den Geschmack... Im Moment sind umweltfreundliche Autos einfach noch viel zu teuer.
Julia Steck, LG05Cd