Dienstag, 26. Februar 2008

nachhaltiges Fastenopferprojekt

In der Zeitung habe ich einen Artikel über ein Fastenopferprojekt gelesen. Es geht dabei um Frauen in Nepal, die oft an einem Uterusvorfall leiden. Dies betrifft jede vierte Frau, da sie oft die übliche Frauengeschichte erlebt haben. Eine frühe Schwangerschaft, unhaltbare Bedingungen bei der Geburt und die Scham sich jemandem anzuvertrauen. Es herrscht in dieser Region eine grosse Nahrungsmittelknappheit und vor allem die Frauen sind davon betroffen. Sie sind in der Gesellschaft nämlich stark benachteiligt.
Das Projekt hilft zum Beispiel den Frauen in Selbsthilfegruppen, ihre Ernährung zu verbessern und staatliche Dienstleistungen zu fordern. Ebenso wird ein Austausch über Tabuthemen und somit eine Sensibilisierung in vielen Themen erreicht. Die Frauen lernen gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung anzukämpfen.

Dieses Projek liefert keine Nothilfe, sondern versucht die Situation der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Es wird ganz klar von der Sozialen Seite versucht, die Dinge zu ändern. Es kann aber auch positive Folgen für die Ökonomie haben, wenn zum Beispiel die Frauen zufriedener und bei guter Gesundheit sind. Ich kann mir vorstellen, dass das einen Einfluss auf das Arbeitsverhalten haben könnte. Das Bewusstsein für die Umwelt und somit für die Ökologie kann ebenfalls in diesen Gruppen besprochen werden. Somit werden die Frauen auf viele Themen sensibilisiert.

Im Artikel wird ganz klar die Nachhaltigkeit dieses Projektes beschrieben. So habe die Erfahrung gezeigt, dass ein Projekt nur dann eine nachhaltige Wirkung erziele, wenn es von einer Gemeinschaft getragen wird. Daher zielt dieses auf die Stärkung von lokalen Dorfstrukturen und anderen Gruppierungen ab.

2 Kommentare:

gögl hat gesagt…

Spannend, einmal etwas anderes über Nachhaltigkeit zu lesen, als die Thematik des Klimawandels. Momentan bin ich was Nachhaltigkeit betrifft, ganz auf die globale Erwärmung fixiert. Dabei gibt es noch ganz viele andere Bereiche von Nachhaltigkeit. Bei solchen Projekten, wie du eines vorgestellt hast, finde ich es immer besonders wichtig, dass den Menschen nicht nur kurzzeitig geholfen wird, sondern dass auch Gespräche geführt werden und gemeinsam vor Ort Ideen entwickelt und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie das Problem nachhaltig verbessert werden kann.
Corin Weder, LG 05Ed

batman hat gesagt…

Zuerst habe ich mich gefragt, was dein Artikel mit nachhaltiger Zukunft zu tun hat, da ich, wie Corin, irgendwie nur den Klimawandel im Kopf habe.
Ich finde deine Schlussfolgerung sehr interessant: über die soziale Seite einen Einfluss auf die Ökonomie zu nehmen.
Ich stimme dir da vollkommen zu. Würden soziale Probleme in Drittweltländern gelöst werden, hätte das bestimmt einen weitertragenden Einfluss auf die Gesellschaft und von dort aus wieder auf die Ökonomie. Das würde für mich also wieder heissen, ich muss nicht nur für mich selber schauen (nicht nur darauf schauen, dass ich umweltfreundlich lebe), sondern auch die sozialen Probleme der Welt nicht aus den Augen verlieren (auch schauen, wie es den anderen geht).
Julia Steck, LG 05Cd