Bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände hatten wir gemischte Gefühle. Einerseits fanden wir haufenweise Gegenstände, die wir kaum brauchen. Andererseits reute es uns diese Gegenstände einfach so weg zu geben.
Schlussendlich wählten wir die Gegenstände nach dem Nutzen-Kosten Modell aus.
Wir hatten eigentlich wenig Mühe die Dinge mitzunehmen und uns von ihnen zu trennen. Wir waren uns bewusst, dass wir für diese Dinge ja auch etwas erhalten würden.
Wir fühlten uns wie an einem Flohmarkt mit dem Unterschied, dass man hier weder handeln, noch bezahlen musste. Wir fanden es erstaundlich, dass es soviele schöne Dinge mitzunehmen gab.
Wir haben beide mehr mitgenommen, als wir gebracht haben. Aber es gab halt auch soviele schöne Dinge. Herr Götte hatte am Ende beinahe ein schlechtes Gewissen, aber es waren am Ende noch soviele Gegenstände da die er brauchen konnte. Herr Sonderegger hatte hingegen kein schlechtes Gewissen, da er lange untätig geblieben war und erst am Ende der Veranstaltung noch zulangte.
Wir sehen diese Aktion als sehr gut umsetzbar. Jeder könnte 3 Dinge mitbringen und zu Beginn auch nur 3 Dingen nehmen. Zu Beginn würden wir zuerst mit allen, alle Dinge anschauen gehen.
Wir würden die Aktion ein wenig entschärfen, indem wir ein Kind nach dem anderen durch den Basar gehen liessen. Jedes Kind könnte dabei nur einen Gegenstand mitnehmen. Mit Mittelstufenkindern könnte dieses Problem thematisiert werden und darauf hingewiesen werden, dass Entäuschungen an einem Basar dazugehören. Wir empfanden die Aktion als sehr gelungen.
Montag, 19. Mai 2008
Donnerstag, 8. Mai 2008
Fätzlä am Seeufer in Rorschach
Schon lange stört es uns, dass an der Seepromenade in Rorschach so viel Abfall liegt. Das Nachhaltigkeitsprojekt sahen wir als Chance, einmal etwas gegen diesen Müll zu unternehmen. So trafen wir uns letzten Montag, mit einem Abfallsack bewaffnet, am Hafenbahnhof in Rorschach.
Schon am Bahnhof fanden wir einige Pappbecher und Pappkartone um unsere Säcke zu füllen. Wir schlossen daraus, dass nahegelegene Imbissbuden am Wochenende rege genutzt werden.
Danach liefen wir in Richtung See. Es war erschreckend, wie viele Red Bull Dosen, PET Flaschen, Glas Flaschen, Zigarettenpäckli, Servietten und anderer Dreck herum lag. Unsere Säcke füllten sich schnell.
Untereinander diskutierten wir dann das Abfallproblem. Wir mussten zugeben, dass nicht alle, die ihren Abfall einfach auf den Boden schmeissen „Sauhünde“ sind. Ein grosses Problem der Stadt Rorschach ist nämlich, dass es viel zu wenig Abfalleimer gibt (oder, dass sie zu wenig geleert werden). Wir haben festgestellt, dass die meisten Eimer völlig überfüllt waren. Als Folge davon haben viele Leute ihren Abfall einfach daneben auf den Boden gelegt. Ausserdem gibt es nur eine einzige Glassammelstelle an der Seepromenade (beim Hafenmeister).
Auf unserem „Spaziergang“ trafen wir dann auch noch den Hafenmeister. Wir diskutierten auch mit ihm das Problem nochmals durch. Er hat uns erzählt, dass er ständig im Kontakt mit der Stadtverwaltung stehe um das Problem in den Griff zu bekommen. Nur leider nütze es nicht viel. Da haben wir uns gedacht, dass es sinnvoll wäre, unsere Erlebnisse dem Stadtrat persönlich mitzuteilen. Wir entschlossen uns, ihm ein e-Mail zu schreiben. Antwort haben wir noch keine erhalten.
Zum Abschluss unseres Nachhaltigkeitsprojektes tranken wir noch einen Max Havelaar Orangensaft im Coop Restaurant und entsorgten den gesammelten Abfall an den richtigen Stellen. (Werkhof Rorschach)
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