Schon lange stört es uns, dass an der Seepromenade in Rorschach so viel Abfall liegt. Das Nachhaltigkeitsprojekt sahen wir als Chance, einmal etwas gegen diesen Müll zu unternehmen. So trafen wir uns letzten Montag, mit einem Abfallsack bewaffnet, am Hafenbahnhof in Rorschach.
Schon am Bahnhof fanden wir einige Pappbecher und Pappkartone um unsere Säcke zu füllen. Wir schlossen daraus, dass nahegelegene Imbissbuden am Wochenende rege genutzt werden.
Danach liefen wir in Richtung See. Es war erschreckend, wie viele Red Bull Dosen, PET Flaschen, Glas Flaschen, Zigarettenpäckli, Servietten und anderer Dreck herum lag. Unsere Säcke füllten sich schnell.
Untereinander diskutierten wir dann das Abfallproblem. Wir mussten zugeben, dass nicht alle, die ihren Abfall einfach auf den Boden schmeissen „Sauhünde“ sind. Ein grosses Problem der Stadt Rorschach ist nämlich, dass es viel zu wenig Abfalleimer gibt (oder, dass sie zu wenig geleert werden). Wir haben festgestellt, dass die meisten Eimer völlig überfüllt waren. Als Folge davon haben viele Leute ihren Abfall einfach daneben auf den Boden gelegt. Ausserdem gibt es nur eine einzige Glassammelstelle an der Seepromenade (beim Hafenmeister).
Auf unserem „Spaziergang“ trafen wir dann auch noch den Hafenmeister. Wir diskutierten auch mit ihm das Problem nochmals durch. Er hat uns erzählt, dass er ständig im Kontakt mit der Stadtverwaltung stehe um das Problem in den Griff zu bekommen. Nur leider nütze es nicht viel. Da haben wir uns gedacht, dass es sinnvoll wäre, unsere Erlebnisse dem Stadtrat persönlich mitzuteilen. Wir entschlossen uns, ihm ein e-Mail zu schreiben. Antwort haben wir noch keine erhalten.
Zum Abschluss unseres Nachhaltigkeitsprojektes tranken wir noch einen Max Havelaar Orangensaft im Coop Restaurant und entsorgten den gesammelten Abfall an den richtigen Stellen. (Werkhof Rorschach)

1 Kommentar:
Sie haben aus Ihrer Aktion viel gemacht. Es ist super, dass Sie mit dem Hafenmeister sprechen konnten und anschliessend ein Mail an die Stadtverwaltung geschrieben haben. Falls Sie keine Antwort bekommen, haken Sie doch nach. "Gut Ding will Weile haben", heisst ein ach so wahres Sprichwort.
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