Donnerstag, 6. März 2008

Globalisierung schadet der Zukunft?

Ich habe heute gut gegessen, allerlei gute Dinge: Honig früh am Morgen, Milch und Schokolade zum Znüni und Nudeln mit Hackfleisch zu Mittag. Ich fühle mich aber wegen dem nicht schlecht. Gestern hab ich eine Banane gegessen, einen Fruchtsaft getrunken und sonnengereifte Tomaten verspeisst, dass ist mir schon schwerer im Gewissen gelegen.

Ich achte auf meine Ernährung und kaufe wenn möglich keine Produkte die einen weiten Weg zurück gelegt haben. Es ist jedoch sehr schwierig auf all die guten Sachen zu verzichten.

Die drei Dinge kommen aus einer ganz anderen Region als der meinen. Die Früchte müssen von jemandem gepflückt werden, gewaschen, transportiert, ausgeladen und wieder transportiert werden. Die Ressourcen die eine Frucht verbraucht übertreffen hierbei dem Energiewert der Frucht selbst.

Die Erde ist ein Ort voller Menschen, die sich selbst nicht unter Kontrolle haben. Viele Leute fluchen über Menschen die Rauchen. Sie seien labil, da sie Schwierigkeiten damit aufzuhören. Das schadet vor allem nur der Person die raucht. Beim Konsum von exotischen Gegenständen jedoch, ist niemand labil und die wenigsten sehen dabei, dass sie der Umwelt und unserer Zukunft schaden.

1 Kommentar:

batman hat gesagt…

Hoi hurlibueb!
Du sprichst ein moralisches Dilemma an, in welchem ich mich immer wieder befinde. Einerseits denke ich auch, man sollte auf den Konsum von exotischen Früchten verzichten, da, wie du gesagt hast, der Energieverbrauch, um die Frucht zu transportieren gross ist und die Plantagenarbeiter meist schlecht bezahlt werden. Andererseits denke ich auch, wenn ich jetzt gewisse Früchte boykottiere, ist den Plantagenarbeiter ja auch nicht geholfen. Dann würden sie einfach irgendwann ihre Arbeit verlieren. Um dieses Dilemma zu lösen, kaufe ich Früchte aus fairem Handel und hoffe, dass das Geld am richtigen Ort ankommt.