Donnerstag, 13. März 2008

Agenda 21

Zuerst möchte ich einige allgemeine Worte zum Text von Otto Herz verlieren, bevor ich dann auf die eigentliche Aufgabe eingehe. In seinem Text beschreibt er einerseits die Agenda 21 und andererseits schreibt er über mögliche Umsetzungen in der Schule. Er spricht wichtige Dinge an. Für meinen Geschmack ist der Text aber viel zu kompliziert. Man könnte jetzt gegenargumentieren, dass es ja auch um einen komplexen Sachverhalt gehe. Aber ich glaube, dass es gerade darum wichtig wäre, dass der Text für Menschen verschiedener Schichten zugänglich ist.
Nun möchte ich aber auf den Wochenimpuls eingehen. Herz schlägt vor, dass man sich als Schule jedes Jahr auf ein Schwerpunktprogramm der Agenda 21 entscheiden soll. Dies empfinde ich als sehr sinnvoll, da meiner Meinung nach, die Nachhaltigkeit eines Projektes eher gegeben ist, wenn man sich tief damit befasst. Man arbeitet dann zwar jedes Jahr nur an einem Punkt, hat dann aber wahrscheinlich eher etwas bewirkt, als wenn man jede Woche den Schwerpunkt wechseln würde. Herz schreibt auch, dass man dann, am Ende dieses Jahres Bilanz davon ziehen sollte, was man erreicht hat. Das finde ich sehr wichtig, denn so kann man sich wieder Energie und Motivation für ein nächstes Jahresthema holen. Aus diesen Ausführungen geht heraus, dass für mich Qualität vor Quantität kommt.
Ein solcher Jahresschwerpunkt könnte beispielsweise „Abfall“ sein. Mögliche Handlungsfelder wären:
Abfallrecycling im Gestalten (wie könnte man den Abfall wieder verwerten)
Container für die Schule bemalen (Container für Plastikabfall, für Papier, Kompost etc.)
Informationen über radioaktive oder andere gesundheitschädliche Abfälle
etc.
Wenn ein solches Jahresthema in Angriff genommen wird, finde ich es wichtig, dass es von den allen Lehrpersonen miteinander bearbeitet wird. So entstehen vielfältigere Ideen und der Aufwand für den Einzelnen hält sich im Rahmen.

5 Kommentare:

gögl hat gesagt…

Auch ich fand den Text etwas zu kompliziert. Mir wäre es lieber, wenn die Aussagen kürzer, dafür auf den Punkt gebracht gewesen wären.
Das Thema Abfall finde ich übrigens ein sehr geeignetes Thema, um mit den Kindern das Thema Nachhaltigkeit anzusprechen, da es sehr viele fächerübergreifende Möglichkeiten bietet. Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass es sinnvoller ist, ein Thema gründlich zu behandeln, auch wenn es dann ein Jahr dauert. Aber auch danach finde ich es noch wichtig, mit den Kindern wieder einmal das Gespräch über das Thema zu suchen. Dann kann darüber gesprochen werden, was sie gelernt haben, wie es es jetzt umsetzen und was geblieben ist.
Corin Weder, LG 05Ed

lil hat gesagt…

Ich stimme dir zu, dass Qualität vor Quantität kommen sollte. Das heisst, man sollte sich auf jeden Fall tiefgründiger mit einem Projekt beschäftigen.
Ich schliesse mich deinem Beispiel gleich an: „Abfall“. Ich finde dieses Beispiel sehr sinnvoll, da es auch fächerübergreifend behandelt werden kann.
Z.B. Wie verhalte ich mich im Januar was den Abfall anbelangt? Wie sieht es 1 Monat später aus? Solche Vergleiche könnte man beispielsweise auch anstellen, in welcher die Kinder selber ihre Handlungsweisen hinterfragen können.

Aber auch kleinere Tages- oder Wochenprojekte könnten vielleicht sinnvoll sein, welche man im Laufe des Jahres immer wieder auf eine andere Art und Weise wiederholen könnte.

Anonym hat gesagt…

Ich sehe das genau wie du. Es bringt mehr, wenn man sich mit einem Thema vertieft auseinandersetzt, als wenn man viele kleine Themen anspricht diese aber dann bald wieder wechselt. Das merkt man ja bei sich selbst auch, wenn man sich mit einem Thema lange und intensiv beschäftigt, dann hat das wirklich auch etwas nachhaltiges. Hier geht klar Qualität vor Quantität. Es ist so oder so nicht möglich alle Themen anzuschneiden und zu behandeln, also lieber auf ein paar wenige beschränken und diese dafür wirklich klären. Wichtig finde ich auch, wie du das erwähnt hast, dass man am Ende eines Jahres schaut, was man jetzt erreicht hat. Ob man schon eine kleine Wirkung seines Tuns bemerkt.

Iglubauer hat gesagt…

Ich finde auch, dass der Text ein bisschen zu kompliziert geschrieben wurde. Gerade deshalb ist er sicherlich nicht für alle Personen geeignet.
Zu den Jahresthemen: Ich fände das toll, jedoch glaube ich, wir jungen, motivierten Lehrpersonen müssen in Schulhausteams für solche Projekte werben. In keinem meiner Praktikumsorte wurde ein solches Projekt durchgeführt. Wie war das bei euch?
Es gibt meiner Meinung nach immer noch zu viele Lehrpersonen, die sich gerne im "Kämmerchen" einschliessen würden. Solche grossen Projekte brauchen aber von allen einen vollen Einsatz, um dann auch mit den Kindern ein tolles Erlebnis zu schaffen. Nur gerade im Alleeschulhaus habe ich Ansätze für solche Themen gesehen. Sie haben dort nämlich Diskussionen und Abstimmungen rund um ein Thema.

Also: Ich glaube wir jungen Lehrpersonen können in Teams viel erreichen. Wir sollten die anderen ermutigen, mitzuarbeiten! Denn ich bin überzeugt: Für die Kinder wäre das ein absolutes Highlight!

Gesy86 hat gesagt…

Ich teile deine Meinung, dass der Text recht kompliziert und auch nicht sehr ansprechend geschrieben ist. Ich musste mich recht konzentrieren beim Lesen. Ich bin auch der Meinung, dass es gut wäre, wenn es den Text auch in vereinfachter Version geben würde. Wahrscheinlich könnte man sich dann auch den Inhalt besser merken. Ich finde es auch wichtig, dass Qualität vonr Quantität kommt. Als Lehrperson ist es mir wichtig im Bereich Mensch und Umwelt wichtige Themen anzusprechen, die uns alle betreffen anstatt irgendein isoliertes Thema zu nehmen, dass den Kindern nachher nicht viel bringt.Du hast geschrieben, dass man ein Thema ein Jahr lang bearbeiten soll. Ich finde das grundsätzlich eine gute Idee finde es aber anspruchsvoll es so zu präsentieren, dass es die Kinder nach einiger Zeit nciht langweilt.