Montag, 19. Mai 2008

Den Flöhen auf der Spur

Bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände hatten wir gemischte Gefühle. Einerseits fanden wir haufenweise Gegenstände, die wir kaum brauchen. Andererseits reute es uns diese Gegenstände einfach so weg zu geben.
Schlussendlich wählten wir die Gegenstände nach dem Nutzen-Kosten Modell aus.
Wir hatten eigentlich wenig Mühe die Dinge mitzunehmen und uns von ihnen zu trennen. Wir waren uns bewusst, dass wir für diese Dinge ja auch etwas erhalten würden.
Wir fühlten uns wie an einem Flohmarkt mit dem Unterschied, dass man hier weder handeln, noch bezahlen musste. Wir fanden es erstaundlich, dass es soviele schöne Dinge mitzunehmen gab.
Wir haben beide mehr mitgenommen, als wir gebracht haben. Aber es gab halt auch soviele schöne Dinge. Herr Götte hatte am Ende beinahe ein schlechtes Gewissen, aber es waren am Ende noch soviele Gegenstände da die er brauchen konnte. Herr Sonderegger hatte hingegen kein schlechtes Gewissen, da er lange untätig geblieben war und erst am Ende der Veranstaltung noch zulangte.
Wir sehen diese Aktion als sehr gut umsetzbar. Jeder könnte 3 Dinge mitbringen und zu Beginn auch nur 3 Dingen nehmen. Zu Beginn würden wir zuerst mit allen, alle Dinge anschauen gehen.

Wir würden die Aktion ein wenig entschärfen, indem wir ein Kind nach dem anderen durch den Basar gehen liessen. Jedes Kind könnte dabei nur einen Gegenstand mitnehmen. Mit Mittelstufenkindern könnte dieses Problem thematisiert werden und darauf hingewiesen werden, dass Entäuschungen an einem Basar dazugehören. Wir empfanden die Aktion als sehr gelungen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Fätzlä am Seeufer in Rorschach




Schon lange stört es uns, dass an der Seepromenade in Rorschach so viel Abfall liegt. Das Nachhaltigkeitsprojekt sahen wir als Chance, einmal etwas gegen diesen Müll zu unternehmen. So trafen wir uns letzten Montag, mit einem Abfallsack bewaffnet, am Hafenbahnhof in Rorschach.
Schon am Bahnhof fanden wir einige Pappbecher und Pappkartone um unsere Säcke zu füllen. Wir schlossen daraus, dass nahegelegene Imbissbuden am Wochenende rege genutzt werden.
Danach liefen wir in Richtung See. Es war erschreckend, wie viele Red Bull Dosen, PET Flaschen, Glas Flaschen, Zigarettenpäckli, Servietten und anderer Dreck herum lag. Unsere Säcke füllten sich schnell.
Untereinander diskutierten wir dann das Abfallproblem. Wir mussten zugeben, dass nicht alle, die ihren Abfall einfach auf den Boden schmeissen „Sauhünde“ sind. Ein grosses Problem der Stadt Rorschach ist nämlich, dass es viel zu wenig Abfalleimer gibt (oder, dass sie zu wenig geleert werden). Wir haben festgestellt, dass die meisten Eimer völlig überfüllt waren. Als Folge davon haben viele Leute ihren Abfall einfach daneben auf den Boden gelegt. Ausserdem gibt es nur eine einzige Glassammelstelle an der Seepromenade (beim Hafenmeister).
Auf unserem „Spaziergang“ trafen wir dann auch noch den Hafenmeister. Wir diskutierten auch mit ihm das Problem nochmals durch. Er hat uns erzählt, dass er ständig im Kontakt mit der Stadtverwaltung stehe um das Problem in den Griff zu bekommen. Nur leider nütze es nicht viel. Da haben wir uns gedacht, dass es sinnvoll wäre, unsere Erlebnisse dem Stadtrat persönlich mitzuteilen. Wir entschlossen uns, ihm ein e-Mail zu schreiben. Antwort haben wir noch keine erhalten.
Zum Abschluss unseres Nachhaltigkeitsprojektes tranken wir noch einen Max Havelaar Orangensaft im Coop Restaurant und entsorgten den gesammelten Abfall an den richtigen Stellen. (Werkhof Rorschach)





Dienstag, 15. April 2008

Feedback II

Seit meiner ersten Rückmeldung ist einige Zeit vergangen. Noch einmal melde ich mich bei Ihnen, nachdem ich alle Posts von 4 Bloggruppen und viele Kommentare gelesen habe: gut durchdachte, tiefgründige sowie oberflächliche, rasch hingeschriebene (sie wissen es ja selber). Gerne füge ich den Ihren noch ein paar Bemerkungen zu.

1. Im Wochenblog zur Naturerfahrung gab es neben eindrücklichen und stimmungsvollen Bildern auch berührende und teils sehr philosophische Texte. Dieser Blog fiel offenbar in die Zeit des Abschlusses Ihrer Diplomarbeiten. In stressigen Zeiten fällt ja das Abschalten und Auftanken, das „einfach Dasein“ besonders schwer, auch wenn man es genau dann am nötigsten hat. Aus Berichten zu ganz selbstverständlichen, kleinen Dingen wie Schneeflocken oder Sonnenstrahlen, jubilierenden Vögeln oder gluckernden Bächlein erfahre ich, dass wer sich ins Herz der Natur begibt, sich wirklich auf sie einlässt, auch einen grossen Gewinn davon hat (und gilt ja auch für anderes im Studium…)
Spannend war zu lesen, wie sehr Extremerfahrungen in der Natur wie Biwakieren, Scheeschuhwanderungen im Sturm als tiefe Erlebnisse zurückbleiben. Auch mir sind diejenigen Skitouren am stärksten in Erinnerung geblieben, die am meisten von mir abverlangt haben. Sind Grenzerfahrungen nötig, um der Natur etwas abzugewinnen? Oder sind sie wichtig, um eigene Sorgen und Nöte zu relativieren? Können wir nicht auch im alltäglichen Kontakt zur Natur diese Verbundenheit erfahren, spüren wie klein wir sind in diesem ganzen grossen Netz Natur und so sehr abhängig von ihm.

2. Der Artikel von Otto Herz ist teilweise als anspruchsvoll, trocken und anstrengend zu lesen empfunden worden. Ich habe mich aber gefreut, wie einige von Ihnen diesen für mich positiv visionären Artikel strukturiert haben und so für sich doch noch erschliessen konnten und die konkreten Möglichkeiten auf eine gute Art reflektierten und sogar für die Kindergartenstufe noch Ideen herausarbeiten konnten. Es geht wohl nicht darum, dass alle genannten Vorschläge verwirklicht werden, sondern die eine oder andere Idee soll Ihnen helfen, BNE ganz konkret in Ihre Arbeit einzubauen. Es sind Visionen und Ideale, die er formuliert, lassen Sie sich davon nicht abschrecken - sie sollten langfristig keine Visionen bleiben, sondern einen selbstverständlichen Platz in der Praxis einnehmen.

3. Nach dem Referat von Frau Künzli haben Sie eine Analyse der Kompetenzen und Prinzipien bei einem bereits bestehenden Plakat gemacht. Dort ist für mich nicht immer genau nachvollziehbar, was Sie erarbeitet haben, da teils auch Angaben von Lernzielen und Teilkompetenzen fehlen.
Die Arbeit an einem eigenen Thema empfand ich als ertragreich. Sie haben intensiv diskutiert und sich in der kurzen Zeit doch gut eingelassen auf die Thematik. Bei der Visionsorientierung fällt mir auf, dass Sie diese zum Teil im umgekehrten Sinn verstanden haben, als sie wirklich gemeint ist: Wie sähe die Welt aus, wenn es kein Abfall mehr weggetragen würde hat eine negative Konnotation. Eine Vision wird hier aber verstanden als der Entwurf einer erwünschten, positiven Zukunft (siehe Handout Künzli S. 3).

Mit diesen Übungen hoffen wir natürlich, dass sowohl das Einbeziehen des Nachhaltigkeitsdreiecks wie auch die didaktischen Prinzipien für BNE langsam aber sicher bei Ihrer Unterrichtsvorbereitung zur Selbstverständlichkeit werden, wie einige von Ihnen in Posts oder Kommentaren bemerken. Sie wissen nun auch, wie bereits bestehende Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit ergänzt oder verändert werden können.

Guten Abschluss und herzlichen Gruss
U.Frischknecht

PS: Wenn Sie nichts mehr von mir hören, gilt dieser Teil des Modulnachweises als bestanden. Dort wo mehrere Posts und/oder Kommentare fehlen, falsch datiert sind oder qualitativ nicht genügen, werden wir uns noch melden.

Montag, 7. April 2008

Mäuse

Wir haben uns für dieses Thema entschieden, da uns einerseits die Gestaltung, andererseits der Inhalt des Plakates angesprochen hat.

Teilkompetenzen

Um herauszufinden, welche Teilkompetenzen mit der Lerneinheit abgedeckt werden, haben wir die Lernziele genau analysiert. Wir haben festgestellt, dass die Teilkompetenzen, die in unseren Unterlagen aufgeführt sind, sehr allgemein formuliert sind. Deshalb gibt es zu jedem Ziel mehrere Teilkompetenzen:

Ziel 1: C5, E3, G5
Ziel 2: C4, C5, G6
Ziel 3: B1, E1, E6
Ziel 4: A2, B6
Ziel 5: A4, G3
Ziel 6: A4, B6, G3

Didaktische Prinzipien

Visionsorientierung: Unserer Meinung nach, findet in dieser UE kein Zukunftsdenken statt. Wir konnten dies anhand des Plakates nicht erkennen. Es geht eher um Facts.

Handlungs- und Reflexionsorientierung: Es wird sehr stark handelnd gelernt. Beispielsweise werden Rollenspiele durchgeführt, sie fangen Mäuse und pflegen selber Mäuse in ihrem Schulzimmer. Aus dem Plakat geht nicht immer klar hervor, in welcher Form die Handlungen reflektiert wurden. Wir gehen aber davon aus, dass dies gemacht wurde. Man sieht beispielsweise, dass Vorher- Nachherzeichnungen gemacht wurden.

Entdeckendes Lernen: Da relativ oft handlungsorientiert gelernt wird, kommt auch das entdeckende Lernen nicht zu kurz. Schon nur dadurch, dass die Klasse Mäuse im Schulzimmer hält, wird entdeckend gelernt.

Vernetzendes Denken: Ein solches Denken wird in dieser Lernanlage sehr stark gefördert. Beispielsweise schlüpfen die Kinder in die Rolle von Wissenschaftern und machen dabei verschiedene Experimente, die für die Medikamentenbranche wichtig sind.

Zugänglichkeit: Der Zugang durch die echten Mäuse im Schulzimmer ist gegeben. Die Realanschauung ist gerade für jüngere Kinder sehr wichtig. Wir haben den Eindruck, dass es dem/r Student/in gelungen ist, das Thema auf das Niveau der Kinder herunter zu brechen, ohne es kindlich zu machen.

Partizipationsorientierung: Dadurch, dass wie gesagt, entdeckend und handelnd gelernt wird, wird Partizipation oberflächlich gemacht. Es wird aber nicht ersichtlich, wo und ob die Schüler/innen wirklich gewisse Dinge mitbestimmen konnten.

Die Lerneinheit ist dadurch, dass sie fast alle didaktischen Prinzipien und viele Teilkompetenzen abdeckt, sehr umfangreich. Ein grosser Umfang ermöglicht den Kindern eine intensive Auseinandersetzung und vor allem auch einen mehrperspektivischen Blickwinkel auf ein Thema. Aus diesen Gründen haben wir einen positiven Eindruck erhalten.

Sonntag, 6. April 2008

Schneeschuhwanderung


Letzte Woche habe ich am J&S Kurs in Wildhaus teilgenommen. Leider hatten wir mit dem Wetter ein bisschen Pech, trotzdem sind wir am Donnerstag auf eine Schneeschuhwanderung gegangen. Wir machten uns also bei regem Schneetreiben auf. Über Nacht hatte es mindestens einen halben Meter Neuschnee gegeben, das Schneeschuhlaufen war also toll. Gerade weil wir dichten Nebel hatten, war die Erfahrung mit der Natur grossartig. Auf unseren Sehsinn konnten wir uns nicht mehr verlassen, da wir keine Anhaltspunkte ausmachen konnten. Rundum war es weiss und grau. So verlor ich mit der Zeit auch das Gefühl für die Steigung des Hanges. Ich hatte nämlich das Gefühl, fast geradeaus zu laufen. Ich fand es toll, in einem kleinen "Schneesturm" so abgelegen zu wandern. Man nahm den Schnee unter unseren Füssen viel besser wahr, gerade weil man sich fest auf diesen konzentrieren musste.
Nach dem Aufstieg kam dann der Abstieg, den ich toll fand. So rannten wir mit den Schneeschuhen den Berg hinunter. Wir assen unter zwei Bäumen, wo wir etwas vom Schneetreiben geschützt waren, doch schnell war uns wieder sehr kalt. So machten wir uns weiter auf den Weg nach unten.
Es war ein tolles Erlebnis in der Natur. Unter solchen Bedinungen würde ich es nie selber wagen, diese Wanderung zu machen. Es gab mir eine Zufriedenheit und natürlich auch ein bisschen Stolz, bei diesem Wetter so weit gelaufen zu sein.
Zwei Nächte vorher haben wir über Nacht biwakiert. Ich lag so in meinem Schlafsack und konnte den wolkenverhangenen Himmel betrachten. Ich konnte leider nicht so gut schlafen, so hörte ich morgens um fünf Uhr die Vögel zwitschern. Das gab mir ein Gefühl der Zusammengehörigkeit mit der Natur. Ich schätze sie sehr und sie gibt mir viel Anlass zur Freude. Immer wieder staune ich über die Vielfalt und die Intelligenz der Natur.

Donnerstag, 20. März 2008

Die einzige Welt die wir haben

Bewusst die Natur wahrzunehmen finde ich etwas vom wichtigsten für uns Lehrer, weil wenn jemand einem Kind Vorbild sein will, dann sollte er die Natur achten und sorgfälltig mit ihr umgehen. Dies geschieht meines Erachtens nur, wenn man immer wieder die Natur und ihre faszinierenden Einzelheiten betrachtet, wie dies auch Kinder tun.

Als ich im Wald stand und mich selbst in dieser Ruhe wiederfand, war dies für mich sehr eindrücklich. Der Bach und die Vögel, die Bäume im Wind und meine Füsse auf dem Waldweg waren das einzige, dass ich hören konnte.

Auf dem Weg sah ich kleine Blumen die ich meines Erachtens noch nie gesehen hatte und ich fragte mich, wie die wohl heissen könnten. Ich beschloss einen kleinen Osterstrauss für meine Mutter zu pflücken und dankte der Schöpfung für dieses kleine Geschenk, das für mich auf ein mal einen grossen Wert erhielt.

Ich fühle mich mit der Natur sehr verbunden und achte darauf, dass ich so wenig Emissionen wie möglich verursache. Es ist mir ein grosses Anliegen diese Schönheit der künftigen Welt zu erhalten. Diese kleine Stunde im Freien liess mich Kraft tanken und wirkte auf mich sehr entspannend.

Dienstag, 18. März 2008

Beziehung zur Natur

Ich verfasse meinen Post schon heute, da ich ab Freitag eine Woche weg sein werde. Meine kleine "Reise" passt aber eigentlich ganz gut ins Thema Natur. Ich werde nämlich während sieben Tage Jungleiter/innen von Blauring und Jungwacht am Brünigpass ausbilden. „Natur erleben“ ist einer der fünf Grundsätze von JuBla. In unserem Kurs werden wir diesem Grundsatz auf einer Zweitageswanderung etwas näher kommen. Wir werden von Meiringen zu unserem Biwakplatz laufen, dort die Zelte aufstellen und die Nacht im Freien verbringen. Am nächsten Tag wird noch bis zum Lagerhaus gewandert. Diese Nacht im Freien (und wohlgemerkt, es ist erst März!!) ist für mich immer wieder ein spezielles Erlebnis. Man ist der Natur sozusagen ausgesetzt – ob es Schnee hat, regnet oder schönes Wetter ist. Meine Erfahrung ist, dass dieses Erlebnis die Gruppe immer auf eine besondere Art zusammenschweisst – vor allem, wenn die Nacht wegen den Wetterverhältnissen eher hart war. Ich selber schätze das Biwakieren vor allem darum.
Ich muss aber auch sagen, dass es bestimmt Menschen in meinem Umfeld gibt, die naturverbundener sind als ich. Es kostet mich beispielsweise immer Überwindung, einen Spaziergang zu machen. Danach muss ich aber jedes Mal zugeben, dass es schön war.
Erst letztes Wochenende habe ich mit meinem Freund einen langen Frühlingsspaziergang gemacht. Ich habe dabei gemerkt, dass ich viel zu wenig auf die Schönheiten der Natur achte. Ihm fallen schöne Blumen oder irgendwelche Tiere viel eher auf, als mir. Ich glaube dies liegt vor allem daran, dass wir unterschiedlich aufgewachsen sind. Glücklicherweise kann ich aber sagen, dass ich je länger je mehr auch auf solche kleinen Dinge achte. Meine zukünftigen Schüler/innen möchte ich unbedingt auf die Schätze der Natur aufmerksam machen. Meiner Meinung nach ist das die Grundlage dafür, überhaupt motiviert zu sein, die Umwelt zu schützen.
(immer wieder erstaunlich, was einem nach einem Frühlingsspaziergang so alles durch den Kopf geht).

Freitag, 14. März 2008

Agenda 21

Agenda 21 für die Schule - das finde ich eine tolle Idee. Es ist meiner Meinung nach wichtig, die Kinder zu einem nachhaltigen Lebensstil aufzumuntern. Ich bin nämlich überzeugt, dass sie diese Ideen und Erkentnisse nach Hause tragen und wer weiss, vielleicht merken dann auch die Eltern plötzlich, wie wichtig ein nachhaltiges Handeln für unsere Welt ist.
Auf jeder Stufe können verschiedene Themen aus der Agenda 21 thematisiert werden. Was mich aber im Text am meisten beeindruckt hat, ist der Vorschlag öffentliche Präsentationen durchzuführen. Das finde ich eine tolle Idee! So kann ein Schaufenster von Kindern gestaltet werden, was ihnen sicher Spass machen würde. Ebnfalls hätte man beim eigenen Thema, z.B. Abfall, einen weiteren Höhepunkt. Alle würden darauf hinarbeiten und Plakate herstellen. Die Wirkung in der Bevölkerung wäre ganz sicher anders, als wenn eine Werbeagentur ein Schaufenster zum gleichen Thema einrichten würde.

Ebenfalls fände ich es ganz toll, wenn projektartig an den Themen von Agenda 21 gearbeitet würde. So könnte zum Beispiel die ganze Schule eine Sonderwoche zu einem Thema machen oder das ganze Jahr unter eine bestimmte Thematik stellen. So könnte man auch, wie im Text erwähnt, fächerübergreifend arbeiten. Es reicht aber nicht, nur Sachwissen zu vermitteln. So sollte man selber handeln und aktiv etwas bewegen!

Umsetzung im eigenen Unterricht:

Ich möchte mit meiner eigenen Klasse ab dem Herbst ganz sicher ein solches Thema bearbeiten. Im Moment schwebt mir das Themen Armut, unsere Natur zu schützen (Umweltschutz), Klimawandel. Ich möchte Diskussionen führen und somit die Kinder in ihrer Eigenständigkeit fördern. Ganz sicher werde ich darauf achten, wie ich mit der Klasse die Ergebnisse präsentieren könnte. Ich wäre dann nämlich auf die Reaktionen aus der Bevölkerung gespannt.

Viele Menschen auf unserer Erde leben sehr verschwenderisch und sind extrem egoistisch. Ich glaube es liegt vor allem daran, dass diese Menschen zu wenig auf die problematischen Themen sensibilisiert worden sind. Ich denke schlicht und einfach, diese Menschen haben nicht genügend Texte, Filme und Studien gelesen oder gehört. Darum finde ich das Anliegen dieses Textes hervorragend, mit den Kindern an diesen Themen zu arbeiten. Kinder können nämlich in unserer Gesellschaft viel bewegen.

Donnerstag, 13. März 2008

Agenda 21

Zuerst möchte ich einige allgemeine Worte zum Text von Otto Herz verlieren, bevor ich dann auf die eigentliche Aufgabe eingehe. In seinem Text beschreibt er einerseits die Agenda 21 und andererseits schreibt er über mögliche Umsetzungen in der Schule. Er spricht wichtige Dinge an. Für meinen Geschmack ist der Text aber viel zu kompliziert. Man könnte jetzt gegenargumentieren, dass es ja auch um einen komplexen Sachverhalt gehe. Aber ich glaube, dass es gerade darum wichtig wäre, dass der Text für Menschen verschiedener Schichten zugänglich ist.
Nun möchte ich aber auf den Wochenimpuls eingehen. Herz schlägt vor, dass man sich als Schule jedes Jahr auf ein Schwerpunktprogramm der Agenda 21 entscheiden soll. Dies empfinde ich als sehr sinnvoll, da meiner Meinung nach, die Nachhaltigkeit eines Projektes eher gegeben ist, wenn man sich tief damit befasst. Man arbeitet dann zwar jedes Jahr nur an einem Punkt, hat dann aber wahrscheinlich eher etwas bewirkt, als wenn man jede Woche den Schwerpunkt wechseln würde. Herz schreibt auch, dass man dann, am Ende dieses Jahres Bilanz davon ziehen sollte, was man erreicht hat. Das finde ich sehr wichtig, denn so kann man sich wieder Energie und Motivation für ein nächstes Jahresthema holen. Aus diesen Ausführungen geht heraus, dass für mich Qualität vor Quantität kommt.
Ein solcher Jahresschwerpunkt könnte beispielsweise „Abfall“ sein. Mögliche Handlungsfelder wären:
Abfallrecycling im Gestalten (wie könnte man den Abfall wieder verwerten)
Container für die Schule bemalen (Container für Plastikabfall, für Papier, Kompost etc.)
Informationen über radioaktive oder andere gesundheitschädliche Abfälle
etc.
Wenn ein solches Jahresthema in Angriff genommen wird, finde ich es wichtig, dass es von den allen Lehrpersonen miteinander bearbeitet wird. So entstehen vielfältigere Ideen und der Aufwand für den Einzelnen hält sich im Rahmen.

Nachhaltigkeit in der Schule

Der Text ist sehr aufschlussreich, spannend und auch ein wenig lang. Die Agenda 21 wurde 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet. Damals wurde beschlossen die Welt z verändern und dies geschah auch.

Im Text wird beschrieben, dass jede und jeder in jeder konventionellen Schule die Möglichkeit hat die Welt zu verändern und das sollten wir unseren Kindern von Beginn an lehren.

2020 wird jedes vierte Kind in den Entwicklungsländern unterernährt sein, dass heisst 150 Millionen Kinder unserer Erde leiden an Hunger. Die Kinder an dieses Problem heran zu führen und die Gesellschaft darauf zu sensibilisieren sehe ich als eines der wichtigsten Mittel, das Leiden auf unserem Planeten zu verkleinern.

Otto Herz nennt dazu ein paar konkrete Massnahmen, wie man die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Zum Beispiel in dem man Fächerübergreifender Unterricht macht. Wichtige Dinge in einen Zusammenhang bringt und wegkommt vom Stundenplanfixierten Schulalltag. Er bringt auch die Idee von Projekttagen und Projektwochen in seinem Text, die nach seiner und meiner Meinung einen wichtigen Bestandteil der Schule sein sollten. Wenn nämlich ein Thema das Klassenzimmer sprengt und gleichzeitig von mehreren behandelt wird, entsteht daraus ein viel spannenderes Lernangebot für Kinder. Wenn ein Projekt von mehreren Klassen aufgegriffen wird, entsteht dadurch ein Projekt, dass von Kindern besser memorisiert memorisiert werden kann.

Bei dieser Form des Lernangebots ist es sehr wichtig, dass die Lehrer im Team gut zusammenarbeiten. Als Schule sollte man Mut zeigen und den Kindern ein gutes Vorbild sein und man sollte darum aus der Schule herausgehen und andere Mitmenschen und Unternehmungen miteinbeziehen.

Ein Beispiel hierfür wäre Kaufhäuser zu fragen ob sie ein Schaufenster zur Verfügung stellen für ein Klassenprojekt. Oder die Nachhaltigkeit unseres Schulhauses zu testen mit Hilfe von Experten. Auch ein Weg von 100000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt.

Schulen sind eine wichtige Ressource für eine nachhaltige Zukunft, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit sollten wir Kinder dieser Erde zusammenhalten im Kampf gegen die Zerstörung der Welt. Die Evolution unseres Verstandes ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Jeder Mensch, jede Schule und jede Regierung haben eine wichtige Rolle in dieser Entwicklung. Ich glaube die Hoffnung für eine gemeinsame ökologische Zukunft ist noch nicht verloren. Ich glaube an die Kraft der Veränderung und ich glaube das wir alle diese Kraft besitzen.

Montag, 10. März 2008

Feedback 1

Liebe Studierende

Nach drei Wochenimpulsen und den entsprechenden Posts melde ich mich einmal bei Ihnen. Mit grossem Interesse habe ich Ihr Schreiben verfolgt und habe nun insgesamt etwa 60 Posts gelesen. Ganz unterschiedlich kommen sie daher, manche ausführlich und gut untermauert durch Recherchierarbeit , andere kurz und bündig und etwas gar allgemein gehalten, wieder andere mit nachvollziehbaren Beispielen konkret auf die eigene Situation und das eigene Verhalten bezogen . Auf jeden Fall kommt mir vor, als hätten diese drei Wochen doch wichtige Bewusstseinsimpulse bei Ihnen ausgelöst (stimmt’s?). Es fallen Ihnen Tatsachen, Situationen und Gegebenheiten neu und anders auf, die Sie vorher vermutlich nicht beachtet haben. Mit Kopf und Herz (und Hand?) sind Sie auf die Fragen der Nachhaltigkeit eingestimmt.

Gut gefallen hat mir, dass verschiedene versucht haben, das gesamte Nachhaltigkeitsdreieck mit allen drei Pfeilern ins Spiel zu bringen. Geht diese Balance vergessen, landen wir wieder bei reinen Umweltargumenten, bei Fragen von Profit und Wachstum oder „nur“ der sozialen Frage und den unterschiedlichen Lebensformen. Dabei bedingen sich die drei und müssen aufeinander bezogen bleiben. Auch wenn am Ende trotz technischer Innovationen und Effizienzsteigerung die Lebensgrundlagen und damit die Ressourcen- und Energiefrage den Ausschlag geben (ich gehe nicht davon aus, dass Spaceship Earth oder die Besiedelung eines anderen Planeten eine realistische Alternative sein wird).

Ich habe gemerkt, dass bei Ihren Posts vieles aufscheint, was mich auch beschäftigt. Auf einen Punkt möchte ich dabei kurz eingehen: Wir wissen zwar um die Zerstörungen, die sozialen Probleme, die Ungerechtigkeiten hier und andernorts in der Welt und sind in der Lage, die unbequeme Wahrheit eigentlich ganz gut zu sehen. Gleichzeitig richten wir unser Verhalten doch nur bedingt auf diese Tatsache ein. Das ist mir bei den Mentoratsbesuchen jüngst so gegangen. Mich tröstend, dass ich ja einen Hybrid fahre und somit doch „besser“ bin als viele, habe ich mich in zwei Fällen ins Auto gesetzt und mir eine zusätzliche halbe Stunde Schlaf gegönnt. Das war in dem Moment Lebensqualität und hat mir keine schlaflose Nacht beschert. Längst habe ich gelernt, dass niemand zu 100% konsequent sein kann. Dennoch frage ich mich mit manchen von Ihnen immer wieder neu, ob das reicht, was man selber tut, vor allem, wenn die Ergebnisse einer konkreten Veränderung nicht gleich sichtbar werden. Dann ist die Gefahr gross, manches wieder aufzugeben und den bequemen Weg zu gehen, wegzuschauen und zu verdrängen. Dann hilft mir jeweils, dass ich mir die Weggefährtinnen und Weggefährten in Erinnerung rufe, die hier und jetzt mit mir auf diesem wunderbaren Planeten unterwegs sind und entschlossen sind, sich dafür einzusetzen, dass er lebenswert bleibt auch für diejenigen, die nach uns kommen. Dann habe ich wieder Mumm weiterzumachen.

Alles Gute Ihnen, bei der Suche nach gerechtem Kaffee oder Bananen, nach echter Lebensqualität, beim Kleiderkauf (siehe auch www.cleanclothes.ch ) oder bei zeitweiligem frohem Verzicht, beim konsequenten Abfalltrennen oder wo auch immer!

Gespannt auf die weiteren Beiträge grüsse ich Sie herzlich
Ihre Blogbetreuerin
U.Frischknecht

PS: Ist Ihnen ein Blog-Mitgleid abhanden gekommen?

Freitag, 7. März 2008

Kleider aus dem H&M

Ich kaufe meine Kleider öfters im H&M. Mir gefällt der Stil und der Preis stimmt natürlich für einen Studenten sowieso. Ich gebe für Kleider nicht gern viel Geld aus, irgendwie ist das mir zu schade. Aus nachhaltiger Sicht ist das Einkaufen im H&M total verwerflich. Wenn ich meine H&M Klamotten anschaue, so kommen die meist aus Taiwan, China, Indien, usw. Die Arbeiter/innen schuften unter härtesten Bedingungen und für einen läppischen Lohn. Wenn ich an die Transportwege denke, wird es mir gleich übel! Das Produzieren ist in diesen Ländern so billig, so dass europäische, geschweige denn schweizerische Produkte kaum eine Chance haben.

Ich habe meine Lehre als Konstrukteur bei einer Textilmaschinenfabrik gemacht. Nachher habe ich ein Jahr in der Auftragsabwicklung gearbeitet und bin für das Zeichnen von Anlageplänen für den Aufbau und Betrieb der Textilveredelungsanlagen zuständig gewesen. Schon damals habe ich mir Gedanken über die globalen Entwicklungen gemacht. Die meisten Maschinen verkauften wir nach China, Pakistan und Indien. Dort waren nach Angaben der Verkäufer mehr als einmal die Umweltbedingungen nicht eingehalten worden. Der Weg, den z.B. eine Jeans zurücklegt ist gigantisch. Die Herstellung des Stoffes und nachher dessen Behandlung - mit Laugen und anderen chemischen Mitteln. Für die Umwelt ist das Gift.
Ebenso für die Mitarbeiter/innen. Ich war in der Schweiz und in Österreich in mehreren Betrieben und habe die Arbeitsbedingungen gesehen - es ist eine enorme Hitze in der Nähe dieser Maschinen. So kann ich mir vorstellen, dass in Pakistan oder Indien die Hitze schier unerträglich ist.

Ich bin der Meinung, dass der heutige Kleiderkonsument einen schwierigen Stand hat. Es ist nämlich nur im kleinen (ökolabel) möglich, Kleider die nachhaltig produziert wurden, zu kaufen. Wichtig ist aber aus meiner Sicht die Unterdrückung des übermässigen Konsums. Bei solchen Preisen wird man nämlich richtig gelockt, alle halb Jahre oder mehr wieder neue Kleider zu kaufen. Dies sollte man nicht tun, denn Kleider halten viel länger!!

Donnerstag, 6. März 2008

Globalisierung schadet der Zukunft?

Ich habe heute gut gegessen, allerlei gute Dinge: Honig früh am Morgen, Milch und Schokolade zum Znüni und Nudeln mit Hackfleisch zu Mittag. Ich fühle mich aber wegen dem nicht schlecht. Gestern hab ich eine Banane gegessen, einen Fruchtsaft getrunken und sonnengereifte Tomaten verspeisst, dass ist mir schon schwerer im Gewissen gelegen.

Ich achte auf meine Ernährung und kaufe wenn möglich keine Produkte die einen weiten Weg zurück gelegt haben. Es ist jedoch sehr schwierig auf all die guten Sachen zu verzichten.

Die drei Dinge kommen aus einer ganz anderen Region als der meinen. Die Früchte müssen von jemandem gepflückt werden, gewaschen, transportiert, ausgeladen und wieder transportiert werden. Die Ressourcen die eine Frucht verbraucht übertreffen hierbei dem Energiewert der Frucht selbst.

Die Erde ist ein Ort voller Menschen, die sich selbst nicht unter Kontrolle haben. Viele Leute fluchen über Menschen die Rauchen. Sie seien labil, da sie Schwierigkeiten damit aufzuhören. Das schadet vor allem nur der Person die raucht. Beim Konsum von exotischen Gegenständen jedoch, ist niemand labil und die wenigsten sehen dabei, dass sie der Umwelt und unserer Zukunft schaden.

Dienstag, 4. März 2008

Bananen

Heute habe ich in der Mensa für 70 oder 80 Rappen eine Banane gekauft. Der Wochenimpuls hat mich dazu angeregt einmal zu überlegen, wer alles dafür arbeiten musste, damit ich meine Banane essen kann.
Bananen wachsen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern. Sie werden oft von Würmern, Pilzen oder Insekten attackiert. Deshalb werden sie rund 40-mal im Jahr mit Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt. Viele Arbeiter leiden wegen diesen Giften an Hautkrankheiten. Bei der Ernte muss alles sehr schnell gehen, da das Schiff schon am Hafen wartet, um die noch grünen Bananen mitzunehmen. Die Ernte, das Tragen und das Verpacken sind sehr streng und die Arbeiter/innen sind oft bis zu 13 Stunden oder länger im Einsatz. Vor dem Verpacken müssen die Bananen noch pingelig genau gewaschen werden. Haben die Bananen Flecken (z.B. vom klebrigen Latexsaft, der austreten kann), werden sie von den Einkäufern nicht abgekauft und die Arbeiter/innen erhalten keinen oder weniger Lohn. Die Bananen werden nach dem Verpacken in Lastwagen zum Hafen gefahren. Dort werden sie mit dem Schiff nach Europa gebracht. In Europa angekommen, bringt man die noch unreifen Bananen mit Lastwagen in die Reifereien. Sind die Bananen schön gelb, wie wir es uns gewohnt sind, werden sie in die Supermärkte gebracht.
Das ist der ganze Weg der Banane. Ich rechne kurz zusammen. Es braucht Leute für das…
Ø …Abauen
Ø … Besprühen
Ø … Ernten
Ø … Tragen zur Wasch- und Verpackungsstation
Ø … Waschen und Verpacken
Ø … Fahren vom Lkw zum Hafen
Ø … Verladen der Bananen
Ø … die Schifffahrt
Ø … die Fahrt in die Reifereien
Ø … Betreiben der Reifereien
Ø … Fahren in die Supermärkte

Es arbeiten also unglaublich viele Menschen dafür, dass ich eine Banane essen kann. Nun frage ich mich, wie es möglich ist, nur 70 Rappen bezahlen zu müssen? Um die Menschen, die für meine Banane gearbeitet haben richtig zu bezahlen, werde ich darauf achten, Bananen aus fairem Handel zu kaufen, z.B. Max Havelaar. Solche Organisationen achten nicht nur darauf, dass die Arbeiter/innen richtig bezahlt werden, sondern auch, dass die Arbeitsbedingungen erträglich sind.

Freitag, 29. Februar 2008

Die Medien, unsere Freunde und Helfer

Heute als ich Radio gehört habe kam zur Sprache, dass eine neue Initiative zum Schutz der Umwelt lanciert wird. Gestern im Fernseher sah ich ein Sendung über die Weiterentwicklung von nichtfossiler Energiegewinnung. Im Verlauf der letzten Woche erhielt ich zudem das Mitgliedermagazin von Greenpeace, in dem in einer Vielzahl von Artikeln über den Umweltschutz und die Folgen der menschlichen Leichtsinnigkeit geschrieben wurde.

Man könnte meinen die Welt befindet sich im Wandel. Jeden Tag hört man an verschiedenen Orten von Umweltschutz und wie man etwas ändern kann. Ich sehe jedoch, dass unsere Generation sich diesem Problem nicht gewachsen sieht und sich deshalb immer noch vom Problem abwendet, anstatt wirklich etwas zu tun.

In der Moral unserer Gesellschaft ist nachhaltige Entwicklung zu wenig verankert. Die Menschen sehen sich vielfach ausserstande etwas für die Umwelt zu tun, da sie schon den ganzen Tag arbeiten und für ihre Bedürfnisse nur wenig Zeit haben.
Schauen wir mal ein wenig genauer auf die Bedürfnisse der Menschen. Der Mensch verhält sich oft als gäbe es überhaupt keine Befriedigung seiner Bedürfnisse. Sobald er einen Standard erreicht hat folgt nach kurzer Zeit bereits das Ziel, noch ein höheres Level zu erreichen. Es scheint mir so als wäre der Mensch ein Nimmersatt, der anstatt auf die edlen Werte wie Nächstenliebe und Naturverbundenheit zu achten, zuviel in den Fernseher schaut.

Die Welt die uns in den Medien vorgelebt wird ist geprägt vom Massenkonsum, Gwalt und viel Geld. Es heisst die Medien sind ein Spiegel der Gesellschaft. Ich denke die Gesellschaft wird immer mehr zum Spiegel der Medien. Wenn nicht bald ein Umdenken in den Köpfen der Menschen und in der Gestaltung der Medien stattfindet, wird es schon in naher Zukunft zu spät sein viele Menschen vor ihrem Untergang zu retten. Zum Glück gibt es eine Tendenz zur Besserung, darüber bin ich sehr froh.

Ich habe den Artikel "Weshalb es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen" von George Marshall (erhalten im Seminar vom 25 Februar).
Der Autor erklärt eindrücklich, dass viele Menschen (83% der Deutschen, sogar 70% der Amerikaner) den Klimawandel als ein Problem, welche uns persönlich betrifft, ansehen. Obwohl die Betroffenheit und die Sensibilisierung gross sind, machen trotzdem die meisten Menschen weiter wie bisher. Der Autor erzählt dann von einem Soziologen, der versucht hat zu erklären, warum wir, trotz dem vielen Wissen über den Klimawandel, die Konsequenzen völlig ausblenden. Hier einige Erklärungen:
  • Menschen verdrängen Probleme, wenn sie so gross sind, dass sie keinen Mechanismus kennen, um damit umzugehen.
  • Es ist einfacher, die globale Erwärmung irgendwelchen unveränderbaren Dingen (Naturkräften) zuzuschreiben, als zu akzeptieren, dass man selber mitverantwortlich ist.
  • Passiver Zuschauereffekt: Wir glauben, es läge nicht in unserer Verantwortung, etwas gegen den Klimawandel zu machen.

Man könnte jetzt noch nach vielen Gründen suchen, warum wir verdrängen. Mir drängt sich aber die Frage auf, ob es überhaupt sinnvoll ist, darüber nachzudenken, warum wir nicht nach Lösungen gegen den Klimawandel suchen. Ist das nicht verschwendete Energie? Statt nach Erklärungen (oder Entschuldigungen) für unsere Unfähigkeit zu handeln, sollten wir doch wirklich besser nach Lösungen suchen. Ich habe diese Lösungen leider auch nicht, aber ich weiss, dass es hilft, wenn ich meinen Alltag so anpasse, dass ich sparsam mit den natürlichen Ressourcen umgehe.

Und noch ein persönlicher Tipp: Lest lieber Artikel darüber, was ihr gegen den Klimawandel machen könnt, als Artikel darüber, die erklären, warum ihr nichts macht.

Dienstag, 26. Februar 2008

nachhaltiges Fastenopferprojekt

In der Zeitung habe ich einen Artikel über ein Fastenopferprojekt gelesen. Es geht dabei um Frauen in Nepal, die oft an einem Uterusvorfall leiden. Dies betrifft jede vierte Frau, da sie oft die übliche Frauengeschichte erlebt haben. Eine frühe Schwangerschaft, unhaltbare Bedingungen bei der Geburt und die Scham sich jemandem anzuvertrauen. Es herrscht in dieser Region eine grosse Nahrungsmittelknappheit und vor allem die Frauen sind davon betroffen. Sie sind in der Gesellschaft nämlich stark benachteiligt.
Das Projekt hilft zum Beispiel den Frauen in Selbsthilfegruppen, ihre Ernährung zu verbessern und staatliche Dienstleistungen zu fordern. Ebenso wird ein Austausch über Tabuthemen und somit eine Sensibilisierung in vielen Themen erreicht. Die Frauen lernen gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung anzukämpfen.

Dieses Projek liefert keine Nothilfe, sondern versucht die Situation der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Es wird ganz klar von der Sozialen Seite versucht, die Dinge zu ändern. Es kann aber auch positive Folgen für die Ökonomie haben, wenn zum Beispiel die Frauen zufriedener und bei guter Gesundheit sind. Ich kann mir vorstellen, dass das einen Einfluss auf das Arbeitsverhalten haben könnte. Das Bewusstsein für die Umwelt und somit für die Ökologie kann ebenfalls in diesen Gruppen besprochen werden. Somit werden die Frauen auf viele Themen sensibilisiert.

Im Artikel wird ganz klar die Nachhaltigkeit dieses Projektes beschrieben. So habe die Erfahrung gezeigt, dass ein Projekt nur dann eine nachhaltige Wirkung erziele, wenn es von einer Gemeinschaft getragen wird. Daher zielt dieses auf die Stärkung von lokalen Dorfstrukturen und anderen Gruppierungen ab.

Freitag, 22. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld

Da meine Eltern in den Ferien waren, hatte ich während des Diplompraktikums ihr Auto. Schon länger ist die Diskussion im Gange, um ein neues Auto zu kaufen. Ich merkte während dem Praktikum, dass es saumässig teuer ist, mit unserem Auto herum zu fahren. Im Durchschnitt verbraucht dieses Auto 9.7 Liter, was absolut zu viel ist. Meine Eltern haben das Auto vor 8 Jahren gekauft, und damals war die Klimaerwärmung noch ein kleines Thema. Ich und meine Eltern sind also auf der Suche nach einem neuen, umweltfreundlichen Auto. So bin ich im Internet auf die Seite www.autoumweltliste.ch gestossen. Dort werden umweltfreundliche Autos in einem Ranking dargestellt. So durchforschte ich heute morgen diese Seite und war doch ein bisschen zufriedener, da jetzt die Auswahl von umweltfreundlicheren Autos immer grösser wird. So hat z.B. Ford eine neues Modell, das im Durchschnitt noch 4,3 Liter verbraucht.

Wir haben gestern im Modul Ethik über die Politik in Sachen umweltfreundliche Autos diskutiert. Ich bin der Meinung, dass der Bund umweltfreundliche Autos unterstützen sollte. Dies könnte mit einer mehrjährigen Befreiung der Srassensteuer usw. bewerkstelligt werden. Der Anreiz muss aber hoch sein, somit auch die finanzielle Unterstützung vom Bund, damit ein umweltfreundliches Auto günstiger als ein anderes Auto ist. Meiner Meinung nach hätte das nachhaltige Folgen:

  1. Es würden mehr umweltfreundliche Autos gekauft.
  2. Die Automobilindustrie würde bemerken, dass viel mehr Kunden ein umweltfreundliches Auto bevorzugen => Sie würden mehr Geld und Zeit in die Entwicklung dieser Technologien stecken
  3. Dadurch würde das Angebot breiter (Verschiedene Modelle, breite Produktepalette)
  4. Somit würden noch mehr Personen umweltfreundliche Autos kaufen, da die Auswahl grösser ist.

Ich denke dass natürlich gleichzeitig eine Verteuerung der Bolliden gemacht werden sollte. Überdimensionierte Motoren und Fahrzeuge sollten mehr bezahlen. Wie aber oben bereits geschrieben, bin ich der Meinung, dass vor allem mit Anreizen gearbeitet werden sollte. Dies hätte eine schnellere Wirkung.

Für den Staat wäre die momentane Investition riesig. Im Vergleich zu den Kosten, die eine Klimakatastrophe verursacht, ist dies jedoch nichts!

Nachhaltige Entwicklung im Alltag

In jedem Menschen steckt ein wenig nachhaltige Entwicklung und aus allem Kleinen ergibt sich das Grosse. So ist es für uns alle möglich unsere Zukunft so zu verändern, dass unsere Kinder und deren Kindeskinder in einer Welt aufwachsen können, die genau so schön ist wie die unsrige. Ich hoffe sogar noch ein wenig schöner.

Nachhaltige Entwicklung begegnet uns überall in unserem Alltag und besonders in der Schule. Wir Lehrer haben eine grosse Verantwortung übernommen den kommenden Generationen einen umweltbewussten Umgang mit unserer Erde zu lehren. Umso mehr Menschen sich ihrer Taten bewusst sind, desto mehr Hoffnung entsteht, dass die Lebewesen auf unserem Planeten noch eine lange Zeit so vielfältig existieren können.

Wir begegnen nachhaltiger Entwicklung auf all unseren Wegen, das Problem hierbei ist, dass wir zu wenig handelnd darauf reagieren. Wir Menschen schreiben grosse Gedichte und träumen grosse Gedanken doch an Handlungen fehlt es. Bei vielen lautet die Devise: wo kein Profit zu holen ist, da muss man auch nichts verändern. Diese Einstellung führt zu einer totalen Zerstörung aller Grundlagen unseres Seins. Was zum Aussterben sämtlicher Flora und Fauna führen wird.

Irgendwann hat alles ein Ende, aber wann dieses Ende kommt, ist von uns allen abhängig. Viele haben das Gefühl, dass etwas zu verändern sehr schwierig ist. Überlegt man sich dann aber genau, was es zu verändern gilt, ist schnell einiges getan. Die Devise lautet also: egal wo es etwas kleines zu verändern gibt, dass unsere Umwelt schützt, tu es!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Nachhaltige Entwicklung in meiner Umwelt

Ehrlich gesagt, weiss ich noch nicht so richtig, was mit nachhaltiger Entwicklung alles gemeint ist. Darum erscheint meine Antwort vielleicht ein bisschen einseitig, ich werde sie aber trotzdem aufschreiben und hoffen, nach dem nächsten Seminar schlauer zu sein.
Viele Dinge, die zur nachhaltigen Entwicklung gehören, lassen sich einfach in den Alltag integrieren. Als Beispiel möchte ich die Abfalltrennung nennen: Petflaschen, Glas, Altpapier, Karton, Batterien und Alu werden bei uns getrennt. In anderen Familien habe ich auch schon Kompost gesehen. Das haben wir nicht, werde ich aber wahrscheinlich haben, sobald ich ausziehe. Die Wohnung beleuchten wir mit Sparglühbirnen. In meinem Alltag achte ich auch auf den Wasserverbrauch. Beispielsweise stelle ich den Wasserhahn immer ab, während dem ich am Zähneputzen bin. Dies sind kleine Dinge, die einfach zu bewältigen sind und helfen, Energie zu sparen.
Ich wohne direkt neben einem Bahnhof. Ich sehe also tagtäglich, dass viele Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Dies gehört für mich ebenfalls zu nachhaltiger Entwicklung. Am Bahnhof kann ich aber auch das Gegenteil von nachhaltiger Entwicklung beobachten: Zigaretten - Stummel und Abfall werden auf den Boden geworfen. Der Bahnhof bringt so also gewisse Kontraste mit sich.
Nun stellt sich die Frage, welche Erkenntnis ich aus der Beantwortung der Leitfrage mitnehme. Eigentlich ist es noch dieselbe wie vorher: ich weiss noch zu wenig über nachhaltige Entwicklung, als dass ich die Frage umfänglich beantworten könnte. Ich bin mir aber sicher, dass es viele kleine Tricks geben würde, mit denen man Energie im Alltag sparen kann. Ich hoffe, dass ich noch einige erfahren werde.
Julia Steck, 05C

Montag, 18. Februar 2008

WELCOME HERE

Ich begrüsse euch recht herzlich auf diesem schönen Blog =)